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BI Mobilfunk-Kirchberg
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Aktuelles zur O2-Standortsuche
 
Bisher konnte der Bau des Senders auf der Scheune neben der Sporthalle zumindest verzögert werden, obwohl es für diesen Standort allem Anschein nach schon einen Mietvertrag gibt. Da der Gesetzgeber den Mobilfunkunternehmen fast freie Hand bei der Standortsuche lässt, wird der Mast dort nur verhindert werden können, wenn O2 auf einen Alternativstandort gelenkt werden kann. Ein Alternativstandort ist der Wasserbehälter Zeil (rechts am Ortsausgang Richtung Backnang).

Unser Ziel ist, dass ALLE Kirchberger Bürger mit möglichst wenig Mobilfunkstrahlung belastet werden. Da der Alternativstandort auf dem Wasserbehälter Zeil nur 140m von der nächsten Wohnbebauung entfernt ist, lehnen wir diesen Standort ebenfalls ab.
 
Grundsätzlich kann man die Strahlenbelastung nur schlecht abschätzen. Zu einer höheren Strahlenbelastung führen: Geringer Abstand zum Sender, Sichtkontakt zum Sender und die Ausrichtung, Anzahl und Leistung der jeweiligen Antennen.
Deshalb hat die Gemeinde ein Gutachten beim Tüv Süd beauftragt, das die bestehende Strahlenbelastung in Kirchberg misst. Die Messungen sind die Basis für eine Simulation der heutigen Strahlenbelastung für ganz Kirchberg. Anhand dessen können die Auswirkungen von zusätzlichen Sendern an Alternativstandorten abgeschätzt werden. Die Ergebnisse des Gutachtens liegen vor. Wir fordern die Gemeinde auf diese Ergebnisse öffentlich zu machen. Beispiele für Mobilfunkgutachten, finden Sie unter unserer Rubrik "Links".

Auf der Gemeinderatssitzung am 29.07.wurden
die Ergebnisse des Mobilfunkgutachtens vorgestellt. Anschließend wurde beschlossen O2 einen Standort vorzuschlagen: Im Gewerbegebiet Gehrn (Edeka) soll ein 20m hoher Mast (möglichst auf Gemeindeeigentum) errichtet werden. [BISHER GIBT ES DAZU NOCH KEINE OFFIZIELLEN NEUIGKEITEN (Stand Oktober 2011).]
Der Standort Gehrn ist aus Sicht der Strahlenminimierung sicher besser als die Standorte Bergstraße und Zeil
, aber es hätte noch eine bessere Alternative gegeben: Der alte Steinbruch oberhalb des Industriegebiet am Bahnhof.  Zukünftig muß seitens Gemeinde zumindest versucht werden die Mobilfunkunternehmen hierhin zu lenken.
Eine Hoffnung kann man mit dem neuen Standort Gehrn jedoch verbinden: O2 hat in Aussicht gestellt, dass der Mast am Wasserbehälter Zwingelhausen ggf. demontiert wird.

Ein weiterer Punkt des Gutachtens war die Erfassung der heutigen Strahlenbelastung durch die bestehenden Sender. Unsere Befürchtungen wurden bestätigt: Vom Sendemast an der Sporthalle sendet nicht nur eine ganze Schar normaler Sender Richtung Kirchberg, sondern auch ein besonders stark gebündelter Sender von eplus, der zu einer deutlichen Erhöhung der Strahlenwerte in Kirchberg führt (lt. Guachten werden dadurch z.B. die Schweizer Grenzwerte überschritten). Wir werden deshalb im ersten Schritt auf eplus zugehen mit dem Ziel diese Antenne zumindest in der Leistung zu drosseln oder sie am besten ganz abzubauen.

Bisher schöpfen die Mobilfunkunternehmen die Grenzwerte voll aus und riskieren damit unsere Gesundheit. Wenn Sie wollen, dass Mobilfunkbetreiber künftig auf unsere Gesundheit Rücksicht nehmen, dann informieren Sie sich auf unseren Infoabenden und werden Sie Mitglied in unserer Bürgerinitiative.





Unser Banner: Gesundheitsrisiko Mobilfunk - Antennenwildwuchs STOPPEN!


Zwei Werbebanner mit folgendem Aufdruck werden in der nächsten Zeit unser Dorf verzieren. Idee ist die Banner an wechselnden Standorten gut sichtbar zu platzieren. Wer sein Grundstück oder sein Gebäude (auch für begrenzte Zeit) zur Verfügung stellen will, darf sich gerne melden.

BANNER




Infoabend / Öffentliches Treffen der Bürgerinitiative

Nutzen Sie die Möglichkeit, um sich über die Mobilfunk-Situation in Kirchberg und Informationen zum Thema Elektrosmog (Schnurlose Telefone, Babyfone, WLAN...) zu informieren. Den Termin für das nächste Treffen geben wir hier und im Mitteilungsblatt Kirchberg bekannt.




 

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Letzte Änderung 05.02.2012